Künstler Oskar Dalvit (1911 - 1975) - Ein Pionier der Modernen Schweizer Kunst.
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Die wichtigsten künstlerischen Stationen von Oskar Dalvit im Überblick
Oskar Dalvit wird 1911 in Zürich geboren.
1926 - 1929:
Nach der Sekundarschule Lehre bei einem Schriftenmaler in Zürich.
1929 - 1932:
Ausbildung zum Graphiker bei Orell Füssli, Zürich.
Ab 1932:
Regelmässige Treffen mit einem Kreis junger Leute, den "Panidealisten", im Pestalozzianum, Zürich.
Studium der Lehre von Rudolf Maria Holzapfel.
Beginn der lebenslangen Freundschaften mit Hugo Debrunner und Walter Binder.
Lernt im Kreis der "Panidealisten" die Primarlehrerin Hilda Schneider kennen. 1936 folgt die Heirat mit ihr.
Das zeichnerische Frühwerk von Oskar Dalvit steht unter Einfluss der Arbeiten von Otto Meyer-Amden.
1937:
Beginn der Freundschaft mit Maria Marc (Witwe von Franz Marc).
Intensives Studium der Schriften von Adolf Portmann und Carl Gustav Jung.
Zusammen mit Hugo Debrunner Reise nach Florenz, Pisa, Tirrenia, Tarquinia und Lucca.
1938:
Besuch der umfassenden Gedenkausstellung zu Ernst Ludwig Kirchner Davos.
Oskar Dalvit besucht Wassily Kandinsky in Paris.
Gründung des Eigenverlags "Der Brunnenhof" zusammen mit Walter Binder.
1939:
Deutschlandreise zusammen mit Hilda Dalvit.
Zu Gast bei Maria Marc (Witwe von Franz Marc) und bei Elisabeth Erdmann-Macke (Witwe von August Macke).
Besuch der Künstler Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff und Emil Nolde.
Beginn der Freundschaft mit dem Symbolforscher Alfons Rosenberg.
1940:
Durch Vermittlung von Maria Marc wird ein Treffen mit Paul Klee vereinbart.
Aufgrund des Todes von Klee im selben Jahr, kommt es allerdings nicht mehr dazu.
1941:
Geburt der Tochter Gisela Dalvit.
1943:
Erster Ferienaufenthalt in Amden.
1945:
Geburt des Sohnes Matthias Dalvit.
Intensive Auseinandersetzung mit dem Werk von Paul Klee, was für nachhaltige Impulse sorgt.
1947:
Vertrag mit dem Kunsthändler und Galeristen Karl Nierendorf.
Eine Ausstellung in New York ist bereits in Vorbereitung, als der Kunsthändler an einem Herzversagen stirbt (vgl. Guggenheim Museum New York).
Beginn reger Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland (vgl. Ausstellungen).
1949:
Erneute Reise nach Paris (von nun an bis ca. 1960 wird Oskar Dalvit jährlich nach Paris reisen).
Bekanntschaft mit Fritz Winter.
Beginn der Freundschaft mit Ernst Jünger.
Verbringt von hier an regelmässig die Sommermonate in Amden.
1953:
Bezug des Genossenschaftsateliers im Atelierhaus Wuhrstrasse, Zürich (vgl. Atelierhaus Wuhrstrasse).
1953 - 1965:
Dozent an der Zürcher Volkshochschule für "Abstraktes Malen und Zeichnen".
1961:
Das "Amdener Tagebuch" erscheint im Rascher-Verlag, Zürich.
1968:
Umzug nach Höngg in das von den Schwiegereltern ererbte Haus. Einrichtung eines geräumigen Ateliers.
1970 - 1974:
Entwurf und Umsetzung des Wandteppichs für die St.-Anna-Kapelle in Amden (vgl. Zeitungsartikel).
1975 stirbt Oskar Dalvit infolge Herzversagen.
Quellen und weiterführende Informationen:
Angelika Affentranger-Kirchrath: Der Maler Oskar Dalvit (1911 - 1975). Sein Werk und sein Denken im geistig künstlerischen Umfeld, Abhandlung zur Erlangung der Doktorwürde, Zürich, 1992.
Angelika Affentranger-Kirchrath: Oskar Dalvit, ABC-Verlag, Zürich, 1994.
"Osterstilleben", 1947, Foto: Manuel Schmid, 2024
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